{"id":983,"date":"1984-04-27T13:07:28","date_gmt":"1984-04-27T11:07:28","guid":{"rendered":"https:\/\/friebeismus.delphin-consult.eu\/?p=983"},"modified":"2020-11-04T09:20:29","modified_gmt":"2020-11-04T08:20:29","slug":"artikel-zukunft-mikroelektronik-das-microtronic-forum-auf-der-hannovermesse-1984-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/artikel-zukunft-mikroelektronik-das-microtronic-forum-auf-der-hannovermesse-1984-teil-ii\/","title":{"rendered":"Artikel: Zukunft Mikroelektronik &#8211; das Microtronic-Forum auf der HannoverMesse 1984 (Teil II)"},"content":{"rendered":"\n<p>Der ausf\u00fchrliche Bericht von Eduard Heilmayr, damaliger Redakteur bei <em>Markt &amp; Technik<\/em>, \u00fcber das&nbsp;Microtronic-Forum der CeBit 1984 in Hannover. Unter dem Motto&nbsp;\u00bbChance Mikroelektronik\u00ab diskutierten wichtige Player im Bereich der Ger\u00e4te- und Halbleiterhersteller \u00fcber die immensen Chancen der Mikroelektronik f\u00fcr die industrielle Entwicklung in der BRD. Auch Herausforderungen,&nbsp;wie Vorbehalte gegen\u00fcber neuer Technologie, Defizite im Ausbildungsbereich oder ver\u00e4nderte Anforderungen&nbsp;in der Produktforschung, wurden 1984 thematisiert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u00bbChance Mikroelektronik\u00ab &#8211; unter dieses Motto stellten die Veranstalter ein vielbeachtetes Microtronic-Forum auf der Hannover-Messe. F\u00fchrende Industriemanager, Halbleiterhersteller und -anwender, diskutierten unter der Gespr\u00e4chsleitung von Prof. Dr.-lng. Eduard Prestel, ehemaliger Nieders\u00e4chsischer Minister f\u00fcr Wirtschaft und Kunst, \u00fcber die Notwendigkeit eines breiten Einsatzes der Mikroelektronik. \u00bbDie Bundesrepublik ist endlich auf dem richtigen Weg\u00ab, so das Fazit der Gespr\u00e4chsrunde, jedoch m\u00fcssen noch gro\u00dfe Anstrengungen unternommen werden, um die Zusammenarbeit zwischen Ger\u00e4teherstellern und Halbleiterherstellern zu verst\u00e4rken sowie die Ausbildung in Schulen und in den Unternehmen wesentlich zu verbessern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01.jpg\" data-lbwps-width=\"832\" data-lbwps-height=\"515\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01-300x186.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-981\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01.jpg\"    alt=\"\"  width=\"832\" height=\"515\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01.jpg 832w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01-300x186.jpg 300w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_Bild01-768x475.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 832px) 100vw, 832px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mikroelektronik ist und bleibt Schrittmacher der industriellen Entwicklung, die sich gegenw\u00e4rtig weltweit im Aufw\u00e4rtstrend befindet.\u00ab Mit dieser positiven Einsch\u00e4tzung \u00fcber die Rolle der Mikroelektronik in der Weltwirtschaft beginnt Friedrich A. Lohmann, Direktor der Philips-GmbH und Leiter von Valvo in Hamburg, seine Ausf\u00fchrungen. Erfreulich sei, so Lohmann weiter, dass sich auch in der Bundesrepublik das Tempo erh\u00f6ht habe, mit dem Mikroelektronik in immer mehr Industriezweigen zur Schl\u00fcsselkomponente werde. Lohmann: \u00bbDrei\u00dfig Prozent unseres produzierenden Bruttosozialproduktes h\u00e4ngen direkt von Industriezweigen ab, deren Produkte einen st\u00e4ndig steigenden Durchdringungsgrad mit Mikroelektronik zu verzeichnen haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Industriezweige sind vor allen Dingen die Kommunikationstechnik, der Maschinenbau, die Feinmechanik, Optik und immer st\u00e4rker der Automobilbau. \u00bbSie sind Zugpferde unseres Exports. Ohne sie w\u00e4ren wir ein Netto-Importland und nicht ein Netto-Exportland\u00ab, beschreibt Lohmann noch einmal eindringlich die Bedeutung der Mikroelektronik in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Lohman stellt klar, dass die Entwicklung modernster Ger\u00e4te mit intelligenter Systemtechnik immer mehr den Einsatz von hochkomplexer Mikroelektronik erfordert. Gleichzeitig ist damit eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit zwischen den Ger\u00e4teherstellern als Tr\u00e4ger des System-Know-hows und den Bauelementeherstellern als Tr\u00e4ger des Know-hows der Basistechnologie notwendig. Es sei deshalb unabdingbar, so Lohmann weiter, dass die Hersteller der Ger\u00e4te mit dem systembestimmenden Teil immer mehr in die Entwicklung von komplexen VLSI-Schaltungen einbezogen werden. \u00bbDas setzt allerdings eine sehr leistungsf\u00e4hige Mikroelektronikindustrie im eigenen Lande genauso voraus, wie auch innovativ eingestellte Anwender, die diese M\u00f6glichkeiten annehmen.\u00ab Denn nur so lie\u00dfe sich auf die Dauer Spitzentechnologie in Deutschland realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang sei vor allem erforderlich, dass Jungunternehmer und die mittelst\u00e4ndische Industrie an die hochkomplexe Mikroelektronik herangef\u00fchrt werden. Unter diesem Gesichtspunkt sieht Lehmann auch die Rolle der \u00bbMicrotronic\u00ab auf der Hannover-Messe. Sie solle zwischen Anwender und Halbleiterhersteller eine Br\u00fccke schlagen, um Schwellenangst abzubauen und entscheidende Impulse zu liefern, um die notwendige Stellung der deutschen Industrie angesichts des internationalen Wettbewerbs zu sichern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild02.jpg\" data-lbwps-width=\"552\" data-lbwps-height=\"343\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild02-300x186.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-980\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild02.jpg\"    alt=\"\"  width=\"552\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild02.jpg 552w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild02-300x186.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die damit verbundene gesellschaftliche Bedeutung der Mikroelektronik vertieft Dieter Mezger, europ\u00e4ischer Marketing Director bei Texas Instruments in Freising. Mezger sieht die Mikroelektronik als \u00bbtreibende Kraft, die gegenw\u00e4rtig einen Strukturwandel von einer\u00b7 \u00fcberwiegend produktionsorientierten Gesellschaft zu einer Informationsgesellschaft bewirkt\u00ab. Als Begr\u00fcndung nennt Mezger die Tatsache, dass ein zunehmender Anteil des deutschen Bruttosozialproduktes durch die Aufnahme, Verarbeitung, Weiterleitung und die Auswertung von Informationen erzielt werde. \u00bbEin wesentlicher Grundwerkstoff daf\u00fcr, dass dieser Wandel zur Informationsgesellschaft vollzogen werden kann, ist die Mikroelektronik\u00ab, analysiert Mezger.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz unbestreitbarer Erfolge g\u00e4be es in der Bundesrepublik Bereiche, so Mezger weiter, wo wesentliche Verbesserungen n\u00f6tig seien, um im internationalen Vergleich wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Ein besonderes Problem bei Ger\u00e4ten, die Mikroelektronik als Grundwerkstoff einsetzen, sei darin zu sehen, dass die Technologie sehr rasch voranschreitet. Mezger: \u00bbEs ist nicht mehr ausreichend, einen klassischen Markt zu analysieren, ein Produkt zu spezifizieren und in zwei bis dreij\u00e4hriger Arbeit zu entwickeln und zu vermarkten.\u00ab Um in diesem Markt erfolgreich bestehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsse man sich daher auf Prognosen verlassen k\u00f6nnen. Dabei m\u00fcssten sich die Anwender und Hersteller nach Mezgers Ansicht zwei Fragen stellen: \u00bbWelche Technologien stehen in einem bestimmten Zeitabschnitt zur Verf\u00fcgung?\u00ab Die Beantwortung dieser Frage sei, so Mezger, in der Grundlagenforschung zu suchen. \u00bbDie Grundlagenlabors liefern derzeit gen\u00fcgend Informationen, um aufzuzeigen, was in den n\u00e4chsten drei bis vier Jahren technologisch m\u00f6glich ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Schwieriger sei die zweite Frage zu beantworten, n\u00e4mlich: \u00bb Welche Produkte brauchen die Kunden in den n\u00e4chsten drei bis vier Jahren?\u00ab Die L\u00f6sung dieses Problems erfordere mikroelektronische Bauelemente, die die Spezifikationen eines Produktes genau treffen. \u00bbWir haben aber auf der ganzen Welt nicht gen\u00fcgend Entwickler f\u00fcr integrierte Schaltkreise, um jedem Produkt eine optimale Bauelemente-L\u00f6sung anbieten zu k\u00f6nnen\u00ab, erkl\u00e4rt Mezger. Aus diesem Grunde entwickle die Halbleiterindustrie derzeit Methoden, die es erm\u00f6glichen, dass Systementwickler ihr Produkt beschreiben und ihre eigenen integrierten Schaltkreise entwickeln, ohne dass eine Ausbildung zum lC-Entwickler erforderlich ist. Voraussetzung daf\u00fcr sind Workstations, die die Produktivit\u00e4t im Entwicklungssektor verbessern.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Aspekt der Schnelligkeit der Entwicklungszyklen im Bereich der Mikroelektronik vertieft noch einmal Dr. Hermann R. Franz, Leiter des Werkbereichs Halbleiter von Siemens in M\u00fcnchen und Vorstandsmitglied der Siemens-AG. F\u00fcr Hersteller und Anwender der Mikroelektronik k\u00e4me es darauf an, so Franz, \u00bbnicht nur sehr fit zu sein, sondern auch sehr fix zu sein\u00ab. Wichtig sei es, dass die Breite der Anwendungen in der Bundesrepublik fundierter wird. Untrennbar damit verbunden ist f\u00fcr Franz die Jugend, \u00bbdie sich mit der Mikroelektronik auf vertrauten Fu\u00df stellt, die sie begreift und die sie anwenden kann\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Franz steht fest: \u00bbChips geben Chancen f\u00fcr die Jugend, Chips geben Chancen f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze.\u00ab Als Beispiele f\u00fcr neue M\u00e4rkte, die technisch erst in Zukunft beherrscht und akzeptiert werden, nennt Franz die Bilderverarbeitung in der Medizintechnik oder die digitale Bildverarbeitung, sowohl in kommerziellen Bereichen als auch in industriellen Anwendungen. Auch Franz beschreibt noch einmal die Bedeutung von CAD-Workstations: \u00bbSie werden zunehmend intelligenter. Allerdings darf man nicht vergessen, dass wir auch zunehmend komplexere Aufgaben zu l\u00f6sen haben.\u00ab Um vor allem kleine und mittlere Unternehmen davon profitieren zu lassen, sei eine einheitliche Sprache bei den Workstations eine wesentliche Voraussetzung. Dieter Mezger berichtet in diesem Zusammenhang von einer \u00bbde facto Sprachstandardisierung, die bei Workstations in den USA durch die Halbleiterhersteller bereits erfolgt ist\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild03.jpg\" data-lbwps-width=\"553\" data-lbwps-height=\"422\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild03-300x229.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-979\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild03.jpg\"    alt=\"\"  width=\"553\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild03.jpg 553w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT_Bild03-300x229.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auf die Bedeutung der Mikroelektronik im Bereich der Mechanik weist Dr. Goll, Bereichsleiter Entwicklung der Zahnradfabrik Friedrichshafen hin. Die Mikroelektronik habe bei mechanischen Produkten wie Getrieben, Lenkungen und Achsen einen bedeutenden Anteil. Sie \u00fcbernehme Aufgaben aus den Bereichen Steuerungen, Regelungen, \u00dcberwachung und Diagnose. Goll: \u00bbDie Mikroelektronik kann f\u00fcr sich in Anspruch nehmen, dass erst durch sie die L\u00f6sung komplexer Steuerungssysteme erm\u00f6glicht wurde.\u00ab Goll betont nochmal ausdr\u00fccklich, dass die Mikroelektronik auch bei mechanischen Produkten eine bedeutende Produktinnovation erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Dr. Spuhr von der technischen Universit\u00e4t Berlin und Leiter des Frauenhofer Instituts f\u00fcr Werkzeuge, Maschinen und Fertigung, beschreibt die Einfl\u00fcsse der Mikroelektronik im Maschinenbau. \u00bbMit Hilfe der Mikroelektronik im Maschinenbau sind flexible Fertigungssysteme entstanden. Durch die Verkn\u00fcpfung des Bearbeitungssystems mit dem Transport- und Handhabungssystem sind v\u00f6llig ver\u00e4nderte Strukturen in der Fabrik entstanden.\u00ab Die Informationstechnik hat einen Umstrukturierungsprozess in den Fabriken eingeleitet, die weit in die Arbeitsplatzsituation hineinreichen, betont Spuhr.<\/p>\n\n\n\n<p>Seiner Ansicht nach ergibt sich jedoch ein gro\u00dfes Problem in der Ausbildung: \u00bbHier ist die Entwicklungsgeschwindigkeit wesentlich langsamer als in der Forschung und Technik.\u00ab Die Schulen, auch die Hochschulen, seien weit zur\u00fcckgeblieben. Spuhr: \u00bbMan kann nicht sagen, dass die Umsetzung der technologischen Ver\u00e4nderungen in die Lehrstrukturen so weit fortgeschritten ist, dass wir unsere Ingenieure wirklich modern genug ausbilden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ausf\u00fchrlich geht Harro Welzel, Vorstandsmitglied der Firma Triumph Adler und verantwortlich f\u00fcr Marketing und Vertrieb in N\u00fcrnberg, die Frage nach der Ausnutzung der Chancen an, die Ger\u00e4te bieten, in denen Mikroelektronik eingesetzt wird. Seiner Meinung nach ergeben sich neben den klassischen Anwendungsgebieten wie Computer und CAD neue Nutzungsdimensionen, vor allem im mittleren Managementbereich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDer qualifizierte Sachbearbeiter in einem Unternehmen wird aktiv am Arbeitsplatz unterst\u00fctzt.\u00ab Hier biete sich die Chance, dass das mittlere Management, so Welzel weiter, von Routinearbeiten entlastet werde. Ein wesentlicher Aspekt dabei sei, so Welzel, dass \u00bbdie Schnittstelle zwischen Menschen und der Maschine\u00ab noch sehr viel st\u00e4rker durch den Einsatz der Mikroelektronik verbessert werde. \u00bbHeute erfordert beispielsweise der Computer computerorientierte Menschen. In der Zukunft jedoch wird durch die Mikroelektronik der Computer menschenorientiert werden\u00ab, prognostiziert Welzel. In diesem Zusammenhang sei auch zu sehen, dass in Zukunft eine gr\u00f6\u00dfere mikroelektronische Leistung bei gleichem Preis angeboten werden w\u00fcrde. Daraus folgen neue Funktionen wie beispielsweise effizientere Computersprachen, die eine Vereinfachung f\u00fcr den Benutzer zur Folge h\u00e4tten. Als Beispiel nennt Welzel die Computersprache \u00bbSmall Talk\u00ab in den USA. Hier ergebe sich f\u00fcr den Managerarbeitsplatz in der Hierarchie eine \u00bbEntwicklung von unten nach oben\u00ab, stellt Harro Welzel fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Welzel betont nochmals die Problematik der Ausbildung. \u00bbIm volkswirtschaftlichen Interesse unseres Landes und Europas m\u00fcssen wir die Ausbildung aktiv beschleunigen.\u00ab Dies gelte sowohl f\u00fcr den bildungspolitischen Bereich als auch f\u00fcr Mitarbeiter in den Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang ist auch das Fazit von Dr. Hermann R. Franz zu sehen: \u00bbWir sind auf einem guten Weg und die Hannover-Messe ist ein Brennplatz, in dem deutlich wird, dass sich in der Bundesrepublik au\u00dferordentliche aktive Bestrebungen f\u00fcr den Einsatz der Mikroelektronik durchgesetzt haben &#8211; endlich!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pdfjsblock-pdfjs-embed pdfjs-wrapper\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT17S119_he-Artikel_Mictronic-Forum.pdf\">1984_04_27_M&amp;T17S119_he-Artikel_Mictronic-Forum<\/a><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/01\/1984_04_27_MT17S119_he-Artikel_Mictronic-Forum.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ausf\u00fchrliche Bericht von Eduard Heilmayr, damaliger Redakteur bei Markt &amp; Technik, \u00fcber das&nbsp;Microtronic-Forum der CeBit 1984 in Hannover. 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