{"id":500,"date":"2016-03-10T23:09:44","date_gmt":"2016-03-10T21:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/friebeismus.delphin-consult.eu\/?p=500"},"modified":"2020-11-04T08:51:29","modified_gmt":"2020-11-04T07:51:29","slug":"konflikte-und-wie-man-sie-bewaeltigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/konflikte-und-wie-man-sie-bewaeltigt\/","title":{"rendered":"Konflikte und wie man sie bew\u00e4ltigt"},"content":{"rendered":"\n<p>Der DCO-Report vom M\u00e4rz 2016 setzt sich mit dem Thema &#8222;Konflikt&#8220; auseinander. Die These, die Klaus P. Friebe vertritt, klingt einfach: &#8222;Wir leben in einer Harmoniekultur. Das Ergebnis ist Stillstand.&#8220; Der Umgang und die Bew\u00e4ltung&nbsp;von Konflikten steht im Mittelpunkt des Gespr\u00e4ches. Konkrete Handreichungen zum Konfliktmanagement, zum Beispiel in Unternehmen, werden vorgestellt und diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/2016-03_DCO-Report-Konflikt-sw.pdf\">E-Book-Download: 2016-03_DCO-Report Konflikt sw<\/a><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/2016-03_DCO-Report-Konflikt-sw.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1.jpg\" data-lbwps-width=\"1811\" data-lbwps-height=\"2560\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-212x300.jpg\" data-lbwps-caption=\"(c) Wiedenroth, DCO-Report\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-504\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1.jpg\"    alt=\"\"  width=\"1811\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1.jpg 1811w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-212x300.jpg 212w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-724x1024.jpg 724w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-768x1086.jpg 768w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/20150720_Konflikt_Wiedenroth_Zeichnik-scaled-1-1449x2048.jpg 1449w\" sizes=\"auto, (max-width: 1811px) 100vw, 1811px\" \/><\/a><figcaption>(c) Wiedenroth, DCO-Report<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u00bbKonfliktf\u00e4higkeit ist die notwendige Voraussetzung, um Neues zu schaffen\u00ab. Friebes Aussage \u00fcberrascht, fordert mich heraus, zum spontanen Widerspruch: \u00bbWie? Was? Auseinandersetzungen sollen positiv sein? Streben wir nicht alle nach Harmonie?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbKonfliktf\u00e4higkeit ist die notwendige Voraussetzung, um Neues zu schaffen.\u00ab Friebes Aussage \u00fcberrascht, fordert mich heraus, zum spontanen Widerspruch: \u00bbWie? Was? Auseinandersetzungen sollen positiv sein? Streben wir nicht alle nach Harmonie?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe kontert: \u00bbWir haben verlernt, mit Konflikten umzugehen. Die Gesellschaft ist konfliktunf\u00e4hig. Jeder will Konsens. Wir leben in einer Harmoniekultur. Das Ergebnis \u2013 das Ergebnis ist Stillstand!\u00ab, postuliert Friebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Behauptung verlangt Beweise, meine ich. Friebe spannt einen gro\u00dfen Bogen. Er beobachtet eine zunehmende Kluft. Diese betrifft alle Mitglieder unserer Gesellschaft, ob Fabrikarbeiter, Lehrer, Manager, Politiker. Die fundamentalen Zusammenh\u00e4nge, wie eine Gesellschaft Werte schafft und welchen Zw\u00e4ngen sie zur Wertsch\u00f6pfungserzielung unterliegt, werden nicht mehr verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich sichtbar war dieses Verst\u00e4ndnisdefizit schon in den Achtziger Jahren. Schon damals wurden die Menschen vom industriellen Wertsch\u00f6pfungsprozess und den Zw\u00e4ngen der industriellen Produktionsprozesse abgekoppelt. Der Bezug, zwischen ihrem eigenen Einkommen \u00bbund wo das Geld wirklich verdient wird\u00ab, war f\u00fcr sie nicht mehr erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Lehrer sind f\u00fcr Friebe daf\u00fcr ein plakatives Beispiel: \u00bbSie beziehen eine Bezahlung, die nicht direkt an die Ursachen der Wertsch\u00f6pfungsprozesse gekoppelt sind, z. B. an die Industrieproduktion. Sie fangen an, ein Subsystem zu bilden, das mit der realen Welt nichts mehr zu tun hat.\u00ab In solchen entkoppelten gesellschaftlichen Subsystemen werden falsche Schl\u00fcsse gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich zu beobachten war das im allgemeinen Credo: \u00bbWir brauchen keine Industrien mehr, wir leben zuk\u00fcnftig von Dienstleistungen!\u00ab Verlagerungen von industriellen Produktionsst\u00e4tten in das vermeintlich kosteng\u00fcnstigere Ausland waren jahrzehntelang die Folge. Noch schlimmer, so Friebe, \u00bbtechnologische Gegebenheiten werden negiert oder gar abgelehnt. Technologie, als ein entscheidender Faktor f\u00fcr die Entwicklung einer lebenswerten Zukunft, wird damit nicht ber\u00fccksichtigt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist f\u00fcr Friebe eines klar: \u00bbIndustrielle Entwicklungsprozesse sind immer technologisch bedingt.\u00ab Die Technologie verursache gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen in Wirtschaft und Gesellschaft \u2013 \u00bbkeinesfalls ist es umgekehrt!\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Typisch, Friebe provoziert schon wieder, mit neuen Thesen und Themen. Meist mit jedem Satz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will beim Thema bleiben: \u00bbWas hat dies alles mit Konflikten und Konfliktf\u00e4higkeit zu tun?\u00ab, hake ich nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe l\u00e4sst sich nicht beirren. Er benennt die Ursachen: \u00bbGenerell gesehen, ist die Ursache von Konflikten das Unverst\u00e4ndnis \u00fcber Ergebnisse und Zw\u00e4nge in einem Beziehungs\u00adsystem, also zwischen einen oder mehreren Partnern. Diese Verst\u00e4ndniskluft entsteht h\u00e4ufig durch einen Mangel an Information.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Dies gelte generell, zeigt sich Friebe \u00fcberzeugt: ob in einer pers\u00f6nlichen Beziehung, in der Familie, im Unternehmen, in der Wirtschaft, der Politik, der Gesellschaft oder zwischen Staaten und Staatengemeinschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere gelte dies auch bei neuen Technologien. Neue Technologien und ihre Verwertung in neuen Produkten und Dienstleistungen, bedingen Umbr\u00fcche: in Produktionsprozessen, in der Vermarktung, in den M\u00e4rkten, in der Gesellschaft. Man denke an den Mikroprozessor vor 40 Jahren oder an das Internet heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einen Nenner gebracht, sagt Friebe: \u00bbInnovationen bedeuten Br\u00fcche \u2013 Br\u00fcche machen den Menschen Angst.\u00ab Mangelnde Information f\u00fchrt zu Unsicherheit. Die Folge: Argumente k\u00f6nnen nicht mehr ausgetauscht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort wo Angst entsteht, entstehe unkontrollierte Energie, beschreibt Friebe diesen menschlichen Verhaltensprozess. Diese Energie kann dann nicht via Auseinandersetzung in der Sache, sondern muss dann emotional abgeladen werden. Wir kennen das alle: Die Angst w\u00e4chst, staut sich auf und irgendwann sucht sie sich ein Ventil und man explodiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Ergebnis: Man ist nicht mehr konfliktf\u00e4hig.<\/h2>\n\n\n\n<p>Friebes pers\u00f6nliche Erfahrungen belegen diese Erkenntnisse. Im Fr\u00fchjahr 1988 wurde auf das VDI\/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik in Berlin ein Bombenanschlag ver\u00fcbt. Friebe war dort langj\u00e4hriger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. In einem Bekennerschreiben hie\u00df es, man wolle die \u00bbAtom-Lobby\u00ab treffen. Mit Atomenergie und Atomlobby hatte die Arbeit des VDI\/VDE-Technologiezentrums tats\u00e4chlich rein gar nichts zu tun. Der Anschlag traf schlichtweg die Falschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mangel an relevanter Information und fehlende Konfliktbew\u00e4ltigung f\u00fchren im Extremfall, so Friebes eigenes Beispiel, zu unkontrollierten, gesetzeswidrigen Ausschreitungen und Schlimmeren \u2013 keinesfalls zu sinnvollen und nachhaltigen L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen weiteren Schluss zieht Friebe: \u00bbInformation bedeutet Macht, in der Konsequenz also die Verschiebung von Machtstrukturen \u2013 und keine Information bedeutet Ohnmacht.\u00ab Ohnmacht f\u00fchrt ebenso wie Angst zu unkontrollierten Reaktionen, wie sein eigenes Erlebnis drastisch zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Friebe ist es deshalb ein Muss, \u00bbOrganisationsstrukturen, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft, konfliktf\u00e4hig zu machen\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Friebe hat \u00bbKonfliktf\u00e4higkeit\u00ab in diesem Sinne eine zus\u00e4tzliche Bedeutung: \u00bbDie Konfliktf\u00e4higkeit entbl\u00f6\u00dft und minimiert Strukturen der Macht und l\u00e4sst der Entwicklung an der Sache Raum \u2013 um der Sache willen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Der konstruktive und bewusste Umgang mit Konflikten ist f\u00fcr Friebe ein \u00bbDemokratisierungselement f\u00fcr den Aufbruch in die Zukunft\u00ab. Dabei vollziehe sich jeder neue Aufbruch sprunghaft, zeigt er sich \u00fcberzeugt. Machtstrukturen, die auf hierarchischen Strukturen und auf Herrschaftswissen beruhen, w\u00fcrden durch Konflikte zerst\u00f6rt. \u00bbBei einer konstruktiven Konfliktl\u00f6sung findet ein Demokratisierungsprozess auf Basis von Informationen statt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Um die demokratische Entwicklung einer Gesellschaft zu f\u00f6rdern, sei das \u00bbWie\u00ab um konstruktive Konfliktbew\u00e4ltigung eine wichtige Komponente, ist Friebe \u00fcberzeugt. Dies treffe genauso auf F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeiter in Unternehmen zu. Friebe ist sich sicher: \u00bbEtwa 20 bis 30 Prozent der Arbeitszeit verwenden Manager f\u00fcr Konfliktbew\u00e4ltigung, ohne diese wirklich zu l\u00f6sen.\u00ab Welche Verschwendung von Ressourcen und Zeit, kann man da nur sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>So logisch wie trivial kommen meine n\u00e4chsten Fragen: \u00bbWie bew\u00e4ltigt man denn nun Konflikte? Gibt es Rezepte?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe beginnt, entgegen seiner sonstigen Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, dieses Mal mit allgemeinen, eher selbstverst\u00e4ndlichen Ausf\u00fchrungen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie Konflikthandhabung ist oft von externen Zw\u00e4ngen bestimmt. Deshalb muss die Bew\u00e4ltigung nach der jeweiligen Situation erfolgen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht sehr spannend, denke ich, da w\u00e4re ich wohl selbst drauf gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Zuh\u00f6ren komme ich zum Denken. \u00bbWas steckt dahinter?\u00ab, frage ich mich und suche Ereignisse, die mich selbst besch\u00e4ftigen, z. B. die akuten Krisen, die Deutschland und Europa betreffen, oder Konflikte in Zusammenhang mit meiner Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Kenne ich alle meine Zw\u00e4nge, kenne ich die Zw\u00e4nge der anderen? Habe ich ausreichende Informationen, um Situationen beschreiben und Auswirkungen einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen? Wie bewerte ich diese Informationen? Meine Antworten auf meine selbstgestellten Fragen verunsichern mich? So lapidar und allgemein ist Friebes Einf\u00fchrung zu Methoden der Konfliktbew\u00e4ltigung wohl doch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle meine Gedanken f\u00fcrs Erste zur\u00fcck. Friebe geht in seinen Ausf\u00fchrungen weiter. Es wird spannender \u2013 wenigstens f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe erkl\u00e4rt mir f\u00fcnf grunds\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten, die man zur Konfliktbew\u00e4ltigung nutzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Er zeichnet ein Bild dazu, wie immer, wenn er seine Erkl\u00e4rungen besonders \u00fcberzeugend vermitteln will.<\/p>\n\n\n\n<p>An die horizontale Achse (x-Achse) zeichnet Friebe folgende f\u00fcnf Konfliktl\u00f6sungsmethoden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Flucht<\/li><li>Kampf<\/li><li>Delegation (z. B. Strategem)<\/li><li>Kompromiss<\/li><li>Konsens<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die vertikale Achse, die y-Achse, benennt Friebe mit \u201eKonfliktmenge\u201c. Per Definition, so Friebe, ist jeder Konflikt vor Beginn des ersten L\u00f6sungsversuchs maximal.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe fragt mich: \u00bbWas sch\u00e4tzen Sie, welchen Beitrag liefert die einzelne Methode zur L\u00f6sung eines Konfliktes?\u00ab Die Frage bringt mich erst einmal zum Schweigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe l\u00e4sst mir Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Flucht hei\u00dft: Man rennt davon.<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich schaue mir mal die Unterschiede der beiden am weitesten voneinander entfernten Methoden an. \u00bbFlucht\u00ab hei\u00dft, \u00bbich renne davon\u00ab. Es k\u00f6nnte sein, denke ich mir, dass damit mein Konflikt gel\u00f6st ist. Ist er das wirklich? In der aktuellen Situation vielleicht \u2013 ja. Vielleicht deshalb, um Zeit zu gewinnen, f\u00fcr mein Gegen\u00fcber und f\u00fcr mich. Zeit, um Informationen zu sammeln, Zeit, um sachlich zu bleiben, Zeit, um \u00fcber weitere L\u00f6sungswege nachzudenken. Aber wirklich viel, so antworte ich Friebe, tr\u00e4gt wohl \u00bbFlucht\u00ab nicht zur L\u00f6sung eines Konfliktes bei. Friebe nickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei \u00bbKonsens\u00ab bewerte ich das anders. Wenn man \u00fcbereinstimmt, \u00bbist alles zu einhundert Prozent in Ordnung\u00ab. Der Konflikt ist gel\u00f6st, komme ich schnell zum Ergebnis. \u00bbKonsens\u00ab, antworte ich Friebe, \u00bbl\u00f6st den Konflikt zu einhundert Prozent und liefert deshalb den maximalen Beitrag zur Konfliktbew\u00e4ltigung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe ist nicht restlos \u00fcberzeugt, merke ich an seinem leicht skeptischen Blick. \u00bbKennen Sie alle Zw\u00e4nge Ihres Gegen\u00fcbers?\u00ab \u00bbSind Sie sich sicher, dass der Konsens auf Dauer tragf\u00e4hig ist?\u00ab Was soll ich darauf antworten, denke ich genervt, und lasse mir das auch anmerken.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe meint: \u00bbBei jedem Konflikt bleibt immer eine emotionale Restmenge des Konfliktes \u00fcbrig. Diese ist nur durch Einsicht, Vers\u00f6hnung oder Vergebung aufzul\u00f6sen. Zu einhundert Prozent kann ein Konflikt nur zwischen Partnern gel\u00f6st werden, die absolutes Vertrauen zueinander haben.\u00ab Im wirklichen Leben findet man das, so Friebe, tats\u00e4chlich nur zwischen Menschen, die einander lieben. \u00bbLiebe ist die h\u00f6chste Form der Konfliktbew\u00e4ltigung.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferhalb von Lebenspartnerschaften zwischen zwei Menschen oder in der Familie mit den Kindern sei Liebe in diesem Sinne wohl nicht zu finden, meint Friebe. Deshalb habe er \u00bbLiebe\u00ab als \u00bbKonfliktl\u00f6sungsmethode\u00ab auch nicht benannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir einigen uns also darauf, dass \u00bbKonsens\u00ab nicht die Einhundert-Prozent-L\u00f6sung darstellt, aber im Normalfall den h\u00f6chsten Konflikt\u00adl\u00f6sungsbeitrag liefert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWie sch\u00e4tzen Sie Kampf ein\u00ab, fragt mich Friebe. \u00bbKampf\u00ab, so meine ich, \u00bbist wohl der verbreiteste Konfliktl\u00f6sungsansatz\u00ab. \u00bbInsbesondere im Unternehmen\u00ab, f\u00fcge ich hinzu, \u00bbund wohl auch unter Staaten, wenn ich an die vergangenen Jahrhunderte denke.\u00ab Friebe mag mir nicht widersprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber in welcher Weise tr\u00e4gt der \u00bbKampf\u00ab tats\u00e4chlich zur L\u00f6sung eines Konfliktes bei, hakt Friebe nach?<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWohl nicht sehr nachhaltig\u00ab, antworte ich, \u00bbschon deshalb, weil es beim Kampf in der Regel Verlierer gibt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe best\u00e4tigt: \u00bbDie emotionale Restmenge des Konfliktes bleibt bei einer Konfliktl\u00f6sung \u00fcber einen Kampf sehr hoch.\u00ab Friebe dr\u00fcckt es noch anders aus: Schnell werden m\u00f6gliche sachliche L\u00f6sungsans\u00e4tze durch \u00bbKampf\u00ab auf eine pers\u00f6nliche Ebene transferiert, man k\u00e4mpfe beispielsweise darum, selbst nicht als Verlierer dazustehen, oder um seine Macht zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Sachkonflikt, der personalisiert wird, sei immer schwieriger zu l\u00f6sen. \u00bbDie erste Stufe der Konfliktunf\u00e4higkeit ist, Fehler Personen zuzuweisen\u00ab, zeigt sich Friebe \u00fcberzeugt. Umgekehrt gilt die Regel, emotionale, h\u00e4ufig pers\u00f6nliche Konflikte unbedingt in eine Sachebene zu \u00fcberf\u00fchren, um m\u00f6gliche L\u00f6sungen zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb macht es viel Sinn, meint Friebe, bei der Bew\u00e4ltigung von Konflikten zuallererst zu erkennen, \u00bbwelche Ursachen ein Konflikt hat\u00ab. Dies sei wichtig, um weitgehend von den Wirkungen eines Konfliktes unbeeindruckt zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein m\u00f6gliches Analysewerkzeug dazu kann ein \u00bbKonfliktkatalog\u00ab sein. Dieser listet in einer Tabelle m\u00f6gliche Konfliktursachen nach sachlichen, pers\u00f6nlichen und kulturellen Kriterien systematisch auf. Die einzelnen Elemente sind dabei situa\u00adtionsbedingt an die jeweilige Konfliktsituation anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den sachlichen und pers\u00f6nlichen Kriterien sollte man gegebenenfalls noch kulturelle Kriterien mitber\u00fccksichtigen. \u00bbSpielen in einem Konflikt unterschiedliche Kulturen eine gro\u00dfe Rolle, sind Konflikte sehr schwierig nachhaltig l\u00f6sbar\u00ab, zeigt sich Friebe \u00fcberzeugt. Umso wichtiger sei es, sich von Anfang an \u00fcber die beherrschenden Elemente eines Konfliktes klar zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die nachhaltigste Konfliktbew\u00e4ltigungsstufe, den \u00bbKonsens\u00ab zu erreichen, begreife ich jetzt ganz deutlich: Erst eine umfassende Analyse der Wirkungen und Ursachen eines Konfliktes legt die Basis f\u00fcr einen m\u00f6glichen \u00bbKonsens\u00ab zwischen Konfliktparteien.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist dabei zu ber\u00fccksichtigen, so Friebe weiter, dass Konflikte mehrheitlich auf Wirkungen und weniger auf Ursachen beruhen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirkungsorientierte Konflikte sind wesentlich schwieriger zu l\u00f6sen als Konflikte, bei denen man die Ursachen kennt. \u00bbDeshalb ist es so wichtig, zu erkennen, welche Ursachen ein Konflikt hat\u00ab, betont Friebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich komme wieder zur\u00fcck auf unsere Liste der grunds\u00e4tzlichen Methoden zur Konfliktl\u00f6sung. An Nummer 3 steht dort der Begriff \u00bbDelegation\u00ab und in Klammern \u00bbStrategema\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDelegation von Konflikten, wie soll das denn gehen? Meinen Sie, ich kann einen Mitarbeiter anweisen, einen Konflikt f\u00fcr mich auszutragen?\u00ab, frage ich Friebe leicht sarkastisch und gleich hinterher: \u00bbStrategema \u2013 was ist das? Das habe ich noch nie geh\u00f6rt!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbSo viele Fragen auf einmal? Und so sp\u00f6ttisch? Zu einem Punkt? Das ist doch sonst nicht Ihre Art\u00ab, entgegnet Friebe geduldig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie Delegation von Konflikten ist ein altbekanntes Werkzeug\u00ab, sagt Friebe. Jeder kenne das, zumindest in der Form, \u00bbSchuld oder Verantwortung auf einen anderen abschieben zu wollen\u00ab. Wir sprachen schon davon, dass gerade eine solche Vorgehensweise kaum einen nennenswerten Beitrag zur Konfliktl\u00f6sung liefert. Ganz im Gegenteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlagartig f\u00e4llt mir dazu ein unangenehmes Schlagwort ein \u2013 \u00bbStellvertreterkrieg\u00ab. Ich assoziiere damit sofort Beispiele aus der Geschichte aus der aktuellen Weltpolitik wie der Ukraine-Krise, genauso wie aus meinem Arbeitsalltag und sogar aus der Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich ahne, was Friebe mit der Konfliktl\u00f6sungsmethode \u00bbDelegation\u00ab vermitteln will. \u00bbDelegation\u00ab, erwidert Friebe, sei wesentlich mehr als \u00bbKampf\u00ab, also die Konfliktl\u00f6sungsmethode, die ich mit dem Begriff \u00bbStellvertreterkrieg\u00ab spontan in die Diskussion einbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Besser beschreibt diese Konfliktl\u00f6sungsmethode der Ausdruck \u00bbStrategeme\u00ab, meint Friebe. Da er wohl meine Nachfrage, was denn das sei, nicht abwarten will, erkl\u00e4rt er gleich: \u00bbAls Strategema \u2013 auch Strategem genannt \u2013 wird eine Jahrtausende alte Methode aus China bezeichnet. Kurz gesagt beschreibt der Begriff eine List, auch eine Kriegslist, einen Trick oder ein manipulatives Vorgehen, urspr\u00fcnglich aus dem milit\u00e4rischen Sektor.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbStrategema ist\u00ab, so erkl\u00e4rt Friebe weiter, \u00bbdie Lehre von der List und T\u00e4uschung zur Erreichung eines Sieges.\u00ab Friebe: \u00bbSp\u00e4ter wurden Strategema auch in der Politik und sogar im privaten Bereich angewendet.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Charakteristisch f\u00fcr ein angewandtes Strategem sei, so Friebe, ein durchdachtes, zusammenh\u00e4ngendes, aber unkonventionelles, un\u00fcbliches Vorgehen. \u00bbIch sage: Ein Strategem ist immer gekennzeichnet durch das organische Unorthodoxe.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ein eigenartiger Begriff, wie ich finde, \u00bbdas organisch Unorthodoxe\u00ab. Irgendwie aber auch sehr treffend, denke ich nach einigem Nachdenken dar\u00fcber. Mich interessieren mehr Details.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Strategema kann in unterschiedlichen Formen angewendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe nennt sieben Arten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Verschleierung (z. B. von etwas Wahrem)<\/li><li>Die Vorspiegelung (z. B. von etwas Unwahrem)<\/li><li>Beutegewinnung<\/li><li>Einkreisung<\/li><li>Vorhandgewinnung<\/li><li>Verlockung<\/li><li>Furcht<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Auswahl des zum Einsatz kommenden Strategems folge einer strukturierten Vorgehensweise, erkl\u00e4rt Friebe die Methode weiter. Dazu gebe es vier aufeinanderfolgende Teile, die auf die jeweilige Situation bezogen sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erster Teil: Analyse<\/em><br \/>Die Analyse, besteht aus \u00bbZ\u00e4hlen\u00ab (Was habe ich?), \u00bbRechnen\u00ab (Was brauche ich?) und \u00bbBerechnen\u00ab (Was verbrauche ich?).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zweiter Teil: Entscheidung<\/em><br \/>Der Entscheidungsteil, auch Kalk\u00fcl genannt, liefert als Ergebnis die (geeignete) anzuwendende Form des Strategems, zum Beispiel die \u00bbVorspiegelung\u00ab, auch \u00bbFalscher Priester\u00ab genannt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dritter Teil: Vorbereitung<\/em><br \/>Im Vorbereitungsteil wird der Plan, basierend auf dem Analyse- und Entscheidungsteil, zur Erreichung des Sieges entwickelt. Dazu werde die grunds\u00e4tzliche Methode der anzuwendenden Strategeme entschieden, erkl\u00e4rt Friebe weiter. Diese seien priorisiert nach:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sieg ohne Kampf<\/li><li>Sieg mit diplomatischen Mitteln<\/li><li>Sieg durch Kriegskunst<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Vierter Teil: Handlung<\/em><br \/>Der Handlungsteil beschreibt die Aktionen zur Erreichung des Sieges.Wieder hake ich nach: \u00bbWie passt die Kunst der Strategema in ein heutiges Unternehmen?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Friebe antwortet mit einer Gegenfrage: \u00bbWie setze ich als Manager bewusst Konflikte ein, beispielsweise um das Unternehmen innovativ voranzubringen, vorhandene Strukturen aufzubrechen, neue M\u00e4rkte zu gewinnen? Wie mache ich das? Mit wem mache ich das? An wen delegiere ich was?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Ich begreife, dass eine Konfliktbew\u00e4ltigung nach der Methode der \u00bbDelegation\u00ab oder seiner chinesischen Verwandtschaft \u00bbStrategema\u00ab ein durchdachtes, unkonventionelles Vorgehen erfordert. Friebes Kurzbegriff daf\u00fcr, \u00bbdas organische Unorthodoxe\u00ab, ist mir noch klarer geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist Friebe mit seinen Erkl\u00e4rungen noch nicht zu Ende: \u00bbBedenken Sie noch: Zentrale Konflikte sind schwieriger zu l\u00f6sen als dezentrale Konflikte. Leider neigt der Mensch eher dazu, dezentrale Konflikte zu zentralen Konflikten anwachsen zu lassen. Das bedeutet: Die Konfliktl\u00f6sung wird potenziell erheblich schwieriger.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die Konsequenz als Manager liegt f\u00fcr ihn auf der Hand: \u00bbIch bin Anh\u00e4nger der Methode \u00bbkleiner Konflikte\u00ab, \u00fcberrascht mich Friebe. \u00bbViele kleine Konflikte verhindern einen gro\u00dfen, unl\u00f6sbaren Konflikt\u00ab, so seine \u00dcberzeugung. \u00bbAus diesem Grund kann es sehr wichtig sein, \u00bbkleine Konflikte\u00ab selbst zu initiieren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder, der Friebe beruflich begleitet hat, kennt viele dieser Situationen, in denen er Gespr\u00e4chspartner provoziert, mit \u00fcberraschenden Statements aus dem Konzept gebracht hat oder Aufsehen erregende, ungew\u00f6hnliche Begr\u00fcndungen und Sichtweisen in Diskussionen einbrachte. Jetzt verstehe ich besser den Grund daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Friebe so erreichen will, nennt er \u00bbEbenenwechsel\u00ab. F\u00fcr ihn bedeutete dies ein \u00bbgenaues Hinsehen aus vielen Blickwinkeln\u00ab, sich nicht zufrieden geben mit dem Offensichtlichen, die \u00bbLogik in der Unlogik suchen\u00ab \u2013 das \u00bbDenken vom Allgemeinen zum Spezifischen\u00ab \u2013 das ist sein Credo.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit zunehmender Bedeutung kulturell begr\u00fcndeter Konflikte, emotionaler Befindlichkeiten und pers\u00f6nlicher Machtinteressen ist die Ursachenanalyse mit Ebenenwechsel unabdingbar. Sie liefert den wesentlichen Teil der notwendigen Information unter Verhandlungspartnern, um Machtstrukturen aufzubrechen und einen Demokratisierungsprozess in den Verhandlungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur so, zeigt sich Friebe \u00fcberzeugt, sei eine nachhaltige Verhandlungs\u00adl\u00f6sung im Sinne eines Konsens in einem Beziehungssystem erst m\u00f6glich. Historische Beispiele oder das Bem\u00fchen der Staatengemeinschaften um die Bew\u00e4ltigung aktueller Krisensituationen in der Welt belegen Friebes Leitfaden zur Konfliktbew\u00e4ltigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen und Anwenden desselben w\u00fcrde nicht schaden, oder? (he)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pdfjsblock-pdfjs-embed pdfjs-wrapper\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/2016-03_DCO-Report-Konflikt-sw.pdf\">2016-03_DCO-Report Konflikt sw<\/a><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/01\/2016-03_DCO-Report-Konflikt-sw.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der DCO-Report vom M\u00e4rz 2016 setzt sich mit dem Thema &#8222;Konflikt&#8220; auseinander. Die These, die Klaus P. Friebe vertritt, klingt einfach: &#8222;Wir leben in einer Harmoniekultur. Das Ergebnis ist Stillstand.&#8220; Der Umgang und die Bew\u00e4ltung&nbsp;von Konflikten steht im Mittelpunkt des Gespr\u00e4ches. 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