{"id":1154,"date":"1987-03-03T11:41:16","date_gmt":"1987-03-03T09:41:16","guid":{"rendered":"https:\/\/friebeismus.delphin-consult.eu\/?p=1154"},"modified":"2020-11-04T10:21:31","modified_gmt":"2020-11-04T09:21:31","slug":"artikel-technikprognosen-als-grundlage-fuer-marketing-von-klaus-p-friebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/artikel-technikprognosen-als-grundlage-fuer-marketing-von-klaus-p-friebe\/","title":{"rendered":"Artikel: Technikprognosen als Grundlage f\u00fcr Marketing &#8211; von Klaus P. Friebe"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;Technikprognosen als Grundlage f\u00fcr Marketing&#8220; von&nbsp;Klaus P. Friebe&nbsp;ist eine gro\u00dfartige, tiefgreifende&nbsp;Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der technischen Umw\u00e4lzung f\u00fcr Politik und Wirtschaft Mitte der 80er Jahre. Friebe&nbsp;erl\u00e4utert unter anderem die Schwierigkeiten von pr\u00e4zisen Prognosen im Technologiesektor, die Notwendigkeit von bessere Qualifizierung des Personals, die Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Unternehmensorganisation und der richtige Umgang mit Risiko. Friebe versucht auch immer ad\u00e4quate Handlungsempfehlungen zu geben. Ein Artikel mit gro\u00dfer Substanz, der auch heute &#8211; in Zeiten noch schneller ablaufender technologischer Umw\u00e4lzungsprozesse &#8211; f\u00fcr Entscheider&nbsp;im Technologiesektor von gro\u00dfem Wert ist.<br \/><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Einfluss technologischer Ver\u00e4nderungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Hauptgrund, weshalb der Einfluss neuer Technologien sowie die technologische Entwicklung im Allgemeinen auf Wirtschaft und Gesellschaft so schlecht vorausgesagt wird, liegt darin, dass wir es hier mit einem sehr komplexen und interdependenten Satz von Beziehungsfeldern zu tun haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Einseitige Betrachtungen aus der Sicht der Gesellschaft oder der Wirtschaft, auch wenn sie auf Expertenwissen beruhen, f\u00fchren zu Fehleinsch\u00e4tzungen und Fehlinterpretationen. Bei der Betrachtung des Einflusses der Technologien auf Wirtschaft und Gesellschaft ist ein systemanalytisches Denken und Urteilsverm\u00f6gen \u00fcber die jeweiligen Spezialgebiete hinaus notwendig, um die langfristigen Auswirkungen &#8211; zum Beispiel Wachstum &#8211; zu erkennen. Die systematische Erh\u00f6hung der Geschwindigkeit des technischen Wandels bei gleichzeitiger Steigerung der Qualit\u00e4t der Besch\u00e4ftigten erm\u00f6glicht ad\u00e4quates Wirtschaftswachstum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschwindigkeit, mit der Natur- und Technikwissenschaften neuartige Entwicklungen hervorbringen und systematisch und schnell in die jeweilige Anwendung \u00fcbertragen, ist ohne effiziente Prognosewissenschaft f\u00fcr Gesellschaft und Wirtschaft nicht erfassbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Technologie-Prognosen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein erster Ansatz zur besseren Prognosef\u00e4higkeit in der Zukunft k\u00f6nnte die Analyse sein, warum der Einfluss von Technologie so schlecht vorausgesagt wurde. Dies w\u00fcrde jedoch ein \u00dcberdenken der heute verwandten und genutzten Methoden bedeuten &#8211; welcher Spezialist w\u00fcrde hier mitmachen?<\/p>\n\n\n\n<p>Geschichtlich kann man feststellen, dass weltweit \u00d6konomen, Gesellschaftswissenschaftler sowie gesellschaftspolitische Vordenker den Einfluss sowie die M\u00f6glichkeiten, die Technologien aus\u00fcben, systematisch unterbewerten und fehleinsch\u00e4tzen. Karl Marx ist keine Ausnahme.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcnde liegen zweifelsohne in der jeweiligen Spezialisierung sowie der fehlenden Aufgeschlossenheit gegen\u00fcber der Technik. Die Grundvoraussetzung f\u00fcr eine Analyse des technischen Einflusses sowie der sich daraus ergebenden Ver\u00e4nderungen ist ein Minimum an technischem Wissen sowie Offenheit gegen\u00fcber der Technik selbst. Der nur ordnungspolitisch orientierte Marktwirtschaftler sowie der ideologisch gepr\u00e4gte Planungspolitiker werden wohl nicht in der Lage sein, den Einfluss der Technik sowie die M\u00f6glichkeiten der Nutzung der Technologie ad\u00e4quat zu prognostizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweiter Aspekt f\u00fcr die Fehleinsch\u00e4tzung der Anwendung von Technologien und der daraus folgenden \u00f6konomischen neuen M\u00f6glichkeiten einer technischen Neuerung ist das mangelnde Vorstellungsverm\u00f6gen, in welchen Bereichen Substitutionsprozesse zum Tragen kommen und das in Gebieten, die vordergr\u00fcndig mit der in Betracht gezogenen Technologie oder Branche wenig zu tun haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dampfmaschinen wurden zum Beispiel im 18. Jahrhundert vorwiegend zur L\u00f6sung der in den Kohlengruben anstehenden Wasserprobleme entwickelt, sprich als Pumpen. So hat keiner den Einfluss auf die Ver\u00e4nderung und neuen \u00f6konomischen M\u00f6glichkeiten, die sie auf das Transportwesen hatten, vorausgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>So gesehen k\u00f6nnte man hoffen, dass mit den heutigen Computersystemen nicht nur die Voraussagen qualifizierter werden, sondern auch ganz neue Wirtschaftsbereiche entstehen. Der PC-Markt ist nur ein kleiner Anfang in der Entwicklungskette zur Informationsgesellschaft. Die Auswirkungen im Bildungssystem, die heute schon die PCs bewirken, sind beachtlich, r\u00fccken doch zwei Welten &#8211; die der Phantasie und die der Realit\u00e4t &#8211; sehr eng zusammen. Bilder werden zur Haupt\u00fcbertragungsart f\u00fcr Informationen. Durch die dezentrale Bearbeitung werden breiten Schichten Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt, das hei\u00dft, die Vorherrschaft durch Wissensvorsprung wird geringer, und somit entsteht eine Umschichtung der Machtverh\u00e4ltnisse in der Gesellschaft. Welche Auswirkungen dies auf die Unternehmen und die Organisation haben wird, ist heute schon sichtbar. Eines kann man bereits jetzt voraussagen:<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Internationalisierung und Dezentralisierung der Informationsvermittlung und -verarbeitung wird ein neuer Demokratisierungsprozess in der Gesellschaft zum Tragen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Organisationsstrukturen m\u00fcssten wesentlich horizontaler werden, um die Technik effektiver zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Pers\u00f6nliche Eigenschaften der Besch\u00e4ftigten wie Dialog- und Konfliktf\u00e4higkeit werden zuk\u00fcnftig nicht nur f\u00fcr Manager von entscheidender Bedeutung sein, sondern ein wesentlicher Bestandteil aller werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Verbesserung der Prognosef\u00e4higkeiten oder -techniken \u00fcber die Substitutionsprozesse, ausgel\u00f6st durch welche Technik auch immer, wird sich ergeben, wenn wir systematisch die auch heute schon zur Verf\u00fcgung stehenden Hilfsmittel &#8211; das hei\u00dft Computersysteme &#8211; f\u00fcr diese Aufgabe einsetzen. Es ist zu hoffen, dass dadurch auch so manche wirtschaftspolitische Fehlinterpretation des technischen Wandels minimiert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Aspekt, der besonders wichtig f\u00fcr das Wirtschaftsgeschehen ist, betrifft die Bedeutung der technologischen Innovationen. In der Vergangenheit wurde bei den Prognosen \u00fcber die Wirtschaftsver\u00e4nderung der Einfluss technologischer Innovationen auf die \u00dcberwindung von \u00f6konomischen Engp\u00e4ssen und Probleml\u00f6sungen sehr selten ber\u00fccksichtigt. Besonders auff\u00e4llig ist, dass bei der Betrachtung spezifischer Engp\u00e4sse bei den nat\u00fcrlichen Ressourcen eines Landes, die durch technologische Innovationen eliminiert werden, wenig nachgedacht wurde. Diese Tatsache wurde und wird bei der \u00f6konomischen Betrachtung des wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses systematisch vernachl\u00e4ssigt, bestenfalls unterbewertet. Dabei besitzen nat\u00fcrliche Ressourcen nur \u00f6konomische Bedeutung, wenn technisches Wissen zu ihrer Nutzung vorhanden ist. Eine Erh\u00f6hung dieses technischen Wissens ist \u00e4quivalent zur Ressource und f\u00fchrt zur Expansion der auf der jeweiligen Ressource basierenden \u00d6konomie. Als Beispiel k\u00f6nnte hier die immense Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion genannt werden, die erst durch die Technologisierung zu der heutigen Bl\u00fcte gef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns in der Vergangenheit vorwiegend mit technologischen Entwicklungen und deren Auswirkungen, die im Bereich der Kraft- und Energienutzung Substitutionsprozesse ausl\u00f6sten, besch\u00e4ftigt. Daher f\u00e4llt es der Mehrzahl von Spezialisten und Prognostikern schwer, sich in die dritte Welle des Subversionsprozesses, in dem wir uns heute befinden, einzuarbeiten, diesen wahrzunehmen und dem Bereich der Informationsverarbeitung den ad\u00e4quaten \u00f6konomischen Stellenwert zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der deutsche Maschinenbau, eine St\u00fctze des deutschen Exports, w\u00e4re ohne die breite Nutzung der Mikroelektronik in den letzten zehn Jahren nicht in der Lage gewesen, die Weltstandard zu halten und die internationale Konkurrenzf\u00e4higkeit zu steigern. Besonders im Maschinenbau wurde durch die Nutzung der Mikroelektronik &#8211; nicht global, jedoch unternehmensbezogen &#8211; die Prognostizierungsf\u00e4higkeit der Absatzm\u00e4rkte der Unternehmen und der daraus folgenden Zw\u00e4nge f\u00fcr das Unternehmen wesentlich verbessert. Bei der Dynamik der Strukturver\u00e4nderung im deutschen Maschinenbau l\u00e4sst sich die Bedeutung des vierten Produktionsfaktors Information erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vierte Aspekt, warum technologische Entwicklungen schwer als treibende Kraft \u00f6konomischer Entwicklungen erkannt werden, liegt darin, dass am Anfang einer technologischen Neuerung die Voraussetzungen gegen\u00fcber existierenden Technologien und Techniken schlechter beurteilt werden, das hei\u00dft hohe Kosten, schlechter Wirkungsgrad, hohe Unsicherheit, geringe Verf\u00fcgbarkeit. Aus diesen Gr\u00fcnden wird der Einfluss der jeweiligen Technik oder Technologie f\u00fcr Produkte und Verfahren, die auch von \u00f6konomischer Bedeutung sind, nicht gen\u00fcgend analysiert und damit auch prognostisch nicht erkannt und erfasst. Die neue Technologie sucht sich neue Anwendungsfelder, die es erlauben, mit neuen Ans\u00e4tzen alte Probleme einfacher und kosteng\u00fcnstiger zu l\u00f6sen, die meist nicht in dem gleichen, sehr bekannten und transparenten Wirtschaftszweig m\u00f6glich sind. Dies geht meistens Hand in Hand mit einer Verbreiterung des Marktes. Die Einf\u00fchrung von Transistoren brachte zum Beispiel das Radio und den Fernsehapparat f\u00fcr jedermann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Experten nur bei kontinuierlicher Entwicklung einer Technologie, das hei\u00dft im letzten Drittel der Entwicklung, ad\u00e4quate Prognosen stellen, die eine Aussagekraft von \u00f6konomischer Bedeutung \u00fcber Technologie haben. Am Anfang jeder Technologieeinf\u00fchrung entstehen diskontinuierliche Entwicklungsprozesse, die charakteristisch f\u00fcr die technologischen Neuerungen sind. Insbesondere am Anfang und bei der Einf\u00fchrung ist es vielen Experten, die auf der Basis ihres Spezialwissens versuchen, Prognosen zu erstellen, nicht m\u00f6glich, die Entwicklung zu bewerten. Leider hat dieser Gesichtspunkt, insbesondere bei gesellschaftspolitischen Prognostikern in der Bundesrepublik Deutschland, nur wenig Ber\u00fccksichtigung gefunden. Wie sonst kann man sich eine Reihe von Fehlentwicklungen, insbesondere im sozialpolitischen Bereich, erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu bemerken ist, dass diskontinuierliche Prozesse bei der Einf\u00fchrung neuer Technologien nicht nur das gesellschaftliche oder das betriebliche Harmoniebed\u00fcrfnis st\u00f6ren, sondern auch im technischen Bereich Probleme aufwerfen und bei Nichtbeachtung oder Ber\u00fccksichtigung technischer Neuerungen schnell auch das \u00f6konomische Aus f\u00fcr eine Idee bedeuten. Eine verbesserte Prognosetechnik, gerade in diesem Bereich, w\u00e4re von gr\u00f6\u00dfter wirtschaftlicher Bedeutung, insbesondere f\u00fcr die KMUs (kleine und mittlere Unternehmen), da die Ressourcen an qualifizierten Mitarbeitern f\u00fcr diese Unternehmensgruppe einen Engpass darstellen, der sich nicht leicht beseitigen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Auswirkungen auf Personal und Qualifikation<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Auswirkungen einer neuen Technologie k\u00f6nnen nicht nur aus der Sicht technischer Verbesserungen oder deren Nutzen gesehen werden. Es m\u00fcssen \u00f6konomische und gesellschaftlich relevante Aspekte mit analysiert werden, um deren Bedeutung zu erkennen und zu bewerten. Die Betrachtung der Auswirkungen einer Technologie auf der Basis der durch sie erzeugten Hardware reicht nicht aus. Es m\u00fcssen auch die sozialen und kulturellen Aspekte mit in die Betrachtung einbezogen werden, da es von den Formen, wie und mit welcher Intension die Gesellschaft eine Technologie nutzen will, abh\u00e4ngt, um zu sehen, welche \u00f6konomischen Perspektiven sich daraus ergeben. Dieser Aspekt ist besonders von Bedeutung bei der Diskussion der Frage, inwieweit Technologien &#8211; insbesondere die Mikroelektronik &#8211; arbeitssparende Effekte bei deren Nutzung ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu unterscheiden ist hier zwischen den aufwandsparenden Innovationen, der Elimination von spezifischen Aufgaben, und den arbeitsplatzreduzierenden Innovationen, die diesen durch technische Innovation ausgesetzt wird. Besonders wenn es sich um Wirtschaftsbereiche handelt, die einem starken internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, k\u00f6nnen Prognosen \u00fcber die Auswirkungen aus Spezialistensicht zu Fehlentwicklungen f\u00fchren, die sowohl betriebliche als auch branchenweite Aktionen ausl\u00f6sen, die nicht reversibel sind und somit zu einem \u00f6konomischen Aus f\u00fchren, wie zum Beispiel die Diskussion um die 35-Stunden-Woche f\u00fcr alle, ohne auf die Qualifizierungsdefizite hinzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist schwer vorauszusehen, welche Bereiche der Besch\u00e4ftigung technische Neuerungen am st\u00e4rksten ver\u00e4ndern, jedoch besteht eindeutig ein Zusammenhang zu der jeweiligen Qualifizierung der Besch\u00e4ftigten. F\u00fcr die Informationstechnik im Allgemeinen l\u00e4sst sich sagen, dass wenn eine Aufgabe strukturierbar ist &#8211; und in Zukunft werden es immer mehr sein &#8211; , so wird dieselbe durch den Einsatz der Technik, sprich Ger\u00e4t und Software, \u00fcbernehmbar sein. Andererseits sind es die nicht strukturierbaren Aufgaben, die arbeitsplatzbeschaffende oder arbeitsplatzerhaltende Aspekte aufweisen. Voraussetzung jedoch ist, dass die ad\u00e4quate Qualifizierung vorhanden ist oder die Bereitschaft zu deren Erlangung. Hier zu qualifizieren, bringt den optimalen Output. Die Erfahrungen zeigen jedoch &#8211; insbesondere in der Qualifizierungskampagne der Bundesrepublik Deutschland, dass die Aktivit\u00e4ten in der heutigen Form mit der Art der Weiter- bzw. Umqualifizierung zuk\u00fcnftig stark dem Bereich der strukturierbaren Aufgaben zuzurechnen sind. Aus diesem Grund sind vielfach Ergebnisse dieser Ma\u00dfnahmen heute nur mit geringen Erfolgen zu bewerten. Besonders, wenn wir die in den 60er und 70er Jahren verlagerten Produktionskapazit\u00e4ten in die Billiglohnl\u00e4nder, in die Bunddesrepublik zur\u00fccktransferieren wollen, ist es zwingend notwendig, die durch die Automatisierung unserer Produktion strukturierbaren Aufgaben weitgehend technologisch zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zeigt sich, dass die Qualifizierungs- und Bildungsdiskussionen &#8211; unabh\u00e4ngig von der Technik &#8211; schlicht und einfach nicht m\u00f6glich sind und zu falschen Entscheidungen sowie Ma\u00dfnahmen f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige Diskussion zur Qualifizierung und Bildung scheint mehr von der halbgebildeten Geisteswissenschaft dominiert zu sein, die glaubt, dass ohne Beachtung der Technik kulturelles Leben, Wohlstand und zivilisatorische Weiterentwicklung m\u00f6glich sind. Bildung und Ausbildung muss mehr sein als eine Tr\u00e4umerei \u00fcber abendl\u00e4ndische Werte, die meist zusammenhanglos einer Betrachtung unterzogen werden. Sie muss sich an den Elementen eines rationalen Lebens orientieren, sprich Kultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Die notwendige Steigerung der Qualifizierung im Bereich der Wirtschaft wird durch die \u00f6konomischen Zw\u00e4nge, oft unabh\u00e4ngig von gesellschaftspolitischen Tr\u00e4umen, gel\u00f6st. Durch den Einsatz der Mikroelektronik und der daraus entstehenden \u00f6konomischen Bedeutung der Informationstechnik (Information als vierter Produktionsfaktor) ist ein beschleunigter Effekt zu verzeichnen, der heute regionale, geschichtlich gewachsene oder politisch opportune Systeme in Frage stellt. Anders als im Bereich der Wirtschaft und der Technik ist im Bereich der Gesellschaftspolitik eine L\u00f6sung der Qualifizierungsfragen aus einer realistischen Sicht der zuk\u00fcnftigen Entwicklung nicht erkennbar. Besonders die Struktur des Bildungssystems und die damit Hand in Hand gehenden Privilegien und Positionen werden &#8211; insbesondere, was die Bundesrepublik Deutschlang betrifft &#8211; zuk\u00fcnftig durch den technischen Wandel hervorgerufene notwendige Anpassungen verz\u00f6gern. Das breite, fehlende technische Wissen und die fehlende Akzeptanz der Technik f\u00fchren dazu, dass oft emotionale und nicht rationale Gesichtspunkte in den Diskussionen und Entscheidungen \u00fcberwiegen und somit die Chancen aus dem technologischen Wandel nicht gen\u00fcgend genutzt werden. Dieser Gesichtspunkt ist besonders interessant bei der Betrachtung der Bereiche in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, die noch nicht voll durch den technologischen Wandel erfasst sind. Andererseits wird zu oft die notwendige Technologie f\u00fcr eine wirtschaftliche Entwicklung als etwas Selbstverst\u00e4ndliches vorausgesetzt, ohne zu beachten, dass man langfristig Technologien auf nationaler wie auf Unternehmensebene nur erfolgreich entwickeln kann, wenn man sie auch plant und die st\u00e4ndigen Anpassungsschwierigkeiten einkalkuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der einzige Weg, um ein langfristiges, stabiles Wirtschaftswachstum oder Wachstum insgesamt einer Gesellschaft zu erreichen, ist der Zwang zur Erh\u00f6hung der Geschwindigkeit der Nutzung der M\u00f6glichkeiten, die im technischen Wandel liegen. Oft jedoch werden die \u00f6konomischen M\u00f6glichkeiten, die durch die Nutzung neuer Technologien erreichbar w\u00e4ren, nicht wahrgenommen, besonders aufgrund fehlender oder verz\u00f6gerter Entscheidungen bez\u00fcglich der ad\u00e4quaten Investitionen. Hier ist ein neues, zu entwickelndes Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Banken und Staat zwingend notwendig, damit das Potential, dass die jeweilige Technologie inne hat, genutzt werden kann, denn die heutige internationale Situation der Nutzung von Technologien l\u00e4sst keine Insell\u00f6sung zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Aufmerksamkeit f\u00fcr die Entwicklung von Strategien zur Nutzung des technischen Wandels ist auf die Bereiche, in denen sich dieser Wandel vollzieht, zu legen. Zu unterscheiden dabei ist zwischen: produktrelevanten Strategien des technologischen Wandels, technologierelevantes Strategien des technologischen Wandels und innovationsrelevanten Strategien des technologischen Wandels.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend der jeweiligen Relevanz sind dann auch die Methoden und Zeitr\u00e4ume zu beachten sowie die Intensit\u00e4t, in der sich der Wandel vollzieht, wobei die drei unterschiedlichen Strategien in der Gesamtheit eine Einheit bilden sollten. Parallell\u00f6sungen, die wir heute leider noch zu oft antreffen, sowohl im Unternehmen wie im Staat, sind selten ein Ansatz, um aus dem technischen Wandel ad\u00e4quaten Nutzen zu ziehen. Besondere Ber\u00fccksichtigung jedoch sollten die substitionsbezogenen Aspekte sowie die produktionssteigernden Aspekte bei der neuen Technologie finden. Bei der Entwicklung von Strategien, besonders im Produktionsbereich (PM), ist auf die Anwendung der neuen Technologien, die eine Bypassform entwickeln, zu achten. Zum Beispiel die mechanischen Rechenmaschinenhersteller in den 70er Jahren haben zu sp\u00e4t das Entstehen neuer Industrien, die auf der Basis der Mikroelektronik Tischrechner herstellten, erkannt. Firmen, die diesen Mechanismus der Bypassprodukte neuer Technologien nicht beachten, sind nur noch begrenzt lebensf\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Auswirkungen auf die Organisation<\/h2>\n\n\n\n<p>Beachtet man den Einfluss des technologischen Wandels auf die unterschiedlichen Bereiche der Wirtschaft, so kann man unter Ber\u00fccksichtigung der Produktivit\u00e4tsrate feststellen, dass die Unternehmen am erfolgreichsten sind, die auch effektiv neue Technologien einsetzen; und dabei gewinnen sie noch an Flexibilit\u00e4t im Markt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da jedoch jeder Einsatz von Technologien, insbesondere im fr\u00fchen Stadium, nicht ohne Risiko ist, m\u00fcssen Methoden und Organisationsformen gefunden werden, die diese Risiken einbeziehen. Das hei\u00dft: Wir m\u00fcssen lernen, das technologische Risiko entsprechend der jeweiligen Phase der Anwendung, in der man sich befindet, zu handhaben. Dadurch gewinnt man nat\u00fcrlich beim erfolgreichen Einsatz der Technologien einen Vorsprung vor der Konkurrenz im Markt, wobei oft die Markterfolge, die einen jahrzehntelangen Vorsprung gew\u00e4hren, nicht von Bedeutung sind, sondern die, die einen 5-Prozent-Effekt vor der Konkurrenz haben. Es sind die, die ein gesundes Wachstum erm\u00f6glichen. Hat ein Unternehmen eine risikobewusste Unternehmenskultur entwickelt, so ist ein wesentlicher Schritt zur Nutzung des im technologischen Wandel steckenden Potentials getan.<\/p>\n\n\n\n<p>Die damit Hand in Hand gehende Produktivit\u00e4tssteigerung auf der Basis neuer Technologien muss ebenfalls in einer den jeweiligen Technologien entsprechenden Form im Unternehmen organisiert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung in der Bundesrepublik Deutschland beim Einsatz der Mikroelektronik zeigte, dass die Unternehmen am erfolgreichsten sind, die die M\u00f6glichkeiten der Mikroelektronik fr\u00fchestm\u00f6glich nutzen, das hei\u00dft, die die oben genannten Ans\u00e4tze in ihren Unternehmenskulturen hatten. Dazu kam deren Dialogf\u00e4higkeit nach au\u00dfen &#8211; zu Wissenschaftlern &#8211; bei gleichzeitiger Konfliktf\u00e4higkeit nach innen, wenn es um die Entscheidung ging, mit dem Wandel notwendige Strukturver\u00e4nderungen mitzugestalten, bis hin zum Abbau von Privilegien und Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Risikoverhalten im Unternehmen wird abh\u00e4ngig sein m\u00fcssen von der Strategie, die das Unternehmen f\u00fcr die Nutzung der jeweiligen Technologie hat. Zum Beispiel ist f\u00fcr die Halbleiterindustrie (HL) durch deren immer h\u00f6her werdenden Investitionen ein anderes Risikoverhalten gefordert als bei der Einf\u00fchrung des Massenproduktes im Konsumelektronik-Sektor, wo es zum Beispiel um kostenreduzierende Effekte geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das dynamische Konkurrenzverhalten eines Unternehmens erfordert die Entwicklung besserer oder weniger teurer Alternativen. Dieses jedoch erfordert, dass man Risiken eingeht, die die Unsicherheit in sich bergen, ob der gew\u00e4hlte Weg auch zu dem gew\u00fcnschten Ziel f\u00fchren wird. Nicht jedes Risiko wird von Erfolg gekr\u00f6nt. Dennoch bedarf es der Erfahrung, mit dem Risiko umzugehen, um zuk\u00fcnftig erfolgreich die M\u00f6glichkeiten des Wandels zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das dynamische Konkurrenzverhaltensmodell von Burton H. Klein stellt das Verh\u00e4ltnis des Grades der wettbewerbsorientierten Risikoentscheidung bis hin zur technologischen Ver\u00e4nderungsrate, die im jeweiligen Bereich vorzunehmen ist, dar. Benutzt man sie zu einer Analyse von Unternehmen, so ergibt sich folgendes Bild:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-1152\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01.jpg\"    alt=\"1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01\"  width=\"981\" height=\"481\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01.jpg 981w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01-300x147.jpg 300w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_01-768x377.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 981px) 100vw, 981px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Umgang mit dem Risiko<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Nutzung einer Technologie allein stellt selten den gew\u00fcnschten Erfolg dar, es ist immer eine Kombination von Technologien, die bei der Risikoabsch\u00e4tzung zu beachten sind. Das jedoch bedingt ein funktionierendes Technologiemanagement (TM) im Unternehmen, das durch Risikoentscheidungen ein vorgezeichnetes, notwendiges und situationsbedingtes Handeln erm\u00f6glicht, so dass der gew\u00fcnschte Erfolg auch erzielt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erfahrung bei der Umsetzung neuen technologischen Wissens in die industrielle Umwelt zeigt, dass<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die Neigung zum Risiko dann am geringsten ist, wenn sich Entscheidungen auf die Branchenbeobachtung st\u00fctzen (Waagen Industrie 70\/75);<\/li><li>die Einf\u00fchrung von mehreren Technologien auf einmal wegen der Nichtbeachtung einzelner Ver\u00e4nderungen den Grad des Risikos beachtlich erh\u00f6ht. Gr\u00f6\u00dfere Umstrukturierungsprozesse in der Branche, zum Beispiel die US-Stahlindustrie hatte zu lange auf die Einf\u00fchrung von Technologien verzichtet;<\/li><li>je gr\u00f6\u00dfer die Risikobereitschaft zur Einf\u00fchrung von neuen Technologien ist, desto gr\u00f6\u00dfer sind auch die Erfolgschancen im Markt, zum Beispiel geringere Kosten, h\u00f6here St\u00fcckzahlen, Erh\u00f6hung der Flexibilit\u00e4t, insbesondere wenn sich der Einsatz der neuen Technik im Produktionsbereich vollzieht;<\/li><li>je flexibler eine Organisation auf den technischen Wandel reagiert, desto effizienter ist das Entscheidungsverhalten und um so erfolgreicher ist man bei der Umsetzung von technologischen Entwicklungen in Produkte und Verfahren. Der Produktionsaufbau, der so gestaltet ist, dass er st\u00e4ndige technologische Neuerungen mitber\u00fccksichtigen kann, erwirkt auch eine effizientere Anpassung am Markt (japanische Autoindustrie). Diese dynamische Flexibilit\u00e4t erfordert eine hohe Dialogf\u00e4higkeit der Organisation besonders dann, wenn kleine Einheiten als Folge dieser Flexibilit\u00e4t das Produktionssystem durch Neuerungen beeinflussen;<\/li><li>je gr\u00f6\u00dfer die Anzahl der Konkurrenzprodukte am Markt, desto weniger M\u00f6glichkeiten zur Preisgestaltung sind vorhanden, das hei\u00dft, Preiserh\u00f6hungen sind, nur schwer durchzusetzen. Daraus folgt, dass der Zwang zu einer effektiven Nutzung der Technologie und damit auch zur Erh\u00f6hung der Risikobereitschaft die Entscheidungen erzwingen, die notwendig sind, um am Markt konkurrenzf\u00e4hig zu werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nach Burton H. Klein fallen die Unternehmen dem technologischen Wandel als erste zum Opfer, die den Risikofaktor bei der Nutzung von Technologien nicht erh\u00f6hen, das hei\u00dft keine Steigerung im Verhalten zum kalkulierten Risiko aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ma\u00df an Ver\u00e4nderung zur Risikobereitschaft entscheidet, ob ein Unternehmen die M\u00f6glichkeiten, die in der Technologie stecken, optimal nutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Einstellung wir heute in der Bundesrepublik zum Risiko haben &#8211; und das nicht nur in der Industrie-, ist bekannt, ein Zeichen verh\u00e4rteter Strukturen. Auf die Gesamtwirtschaft \u00fcbertragen bedeutet die Betrachtung des Risikoverhaltens, wie weit k\u00f6nnen branchenorientierte Aussagen G\u00fcltigkeit haben, besonders wenn man die internationale Verflechtung mit ber\u00fccksichtigt?<\/p>\n\n\n\n<p>Fehlende Anpassung an den Technologischen Wandel, sprich Risikoentscheidungen, sind dann auch entsprechend der Unternehmensstrategie zu analysieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Da durch technische Entscheidungen selten kurzfristige Erfolge erzielt werden k\u00f6nnen, wurde dem Aspekt der Risikobereitschaft im F\u00fchrungsverhalten in der Vergangenheit wenig Beachtung geschenkt. Die dynamische Flexibilit\u00e4t, die notwendig ist bei der Entwicklung einer risikobereiten Unternehmenskultur, erzwingt Entscheidungsformen, die technologie- und problemspezifisch sind. Zu Fragen ist, ob in unseren Strukturen &#8211; und das \u00fcber die der Unternehmen hinaus &#8211; noch ad\u00e4quate problemorientierte Entscheidungen zu erlernen sind, zum Beispiel das Festhalten an arbeitsplatzorientierten L\u00f6sungen, Tarifen, Verbeamtung der technischen Intelligenz in Bereichen, wo keine staatspolitischen Funktionen vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Symbiose von Technik und Wirtschaft wird eine Reihe von neuen Organisationsformen bringen, die bis hin in die kommunalen Strukturen einwirken, und das mehr, als man es heute durch die Industriezonen oder -parks gewillt ist zu diskutieren. Durch die immer einfacher werdende Verlagerung von T\u00e4tigkeiten, \u00fcber die unterschiedlichsten Regionen und Bereiche wird es, insbesondere wenn es nicht um die massenproduzierenden Unternehmen geht, gr\u00f6\u00dfere Verschiebungen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders durch die Entwicklung im Bereich der Kommunikationstechniken, zum Beispiel die Einf\u00fchrung von ISDN, wird dieser Trend an Dynamik gewinnen. Zus\u00e4tzlich werden durch die damit verbundenen M\u00f6glichkeiten in den Unternehmen viele Probleme, die sich mit der Frage der LANs befassen, einer L\u00f6sung n\u00e4herkommen. Informationsaustausch wird mit einer wesentlich h\u00f6heren Effizienz m\u00f6glich. Die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verlagerungen werden sich in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung vollziehen, die die meisten Just-Prognostiker nicht in der Lage sind zu ber\u00fccksichtigen, besonders, weil es in den Wirtschaftsprognosen noch nicht gelungen ist, individuelles Verhalten von Unternehmen gegen\u00fcber den Innovationen und dem technologischen Wandel in die \u00f6konomische Theorie einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die diesen Prozess effektiv organisieren (Innovationsmanagement\/ IM) , und das in Kombination mit dem notwendigen Technologiemanagement (TM) , werden zuk\u00fcnftig auch die besten Voraussetzungen zu einer Marktf\u00fchrerschaft haben (komperativ). (Siehe Abb. 1: \u201eStrategie, Taktik, Operation&#8220;.)<\/p>\n\n\n\n<p>Aussagen, die den technologischen Innovationsprozess als lineares Verhalten betrachten, und dass die Wissenschaft eine zentrale Rolle bei der Initialisierung einer Innovation hat, stellen ein zu einfaches Bild dar und sind nicht orientiert an einem realen Verlauf des Innovationsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\"   class=\"wp-image-1151\"  src=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02.jpg\"    alt=\"1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02\"  width=\"933\" height=\"655\" srcset=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02.jpg 933w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02-300x211.jpg 300w, https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen_02-768x539.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 933px) 100vw, 933px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pdfjsblock-pdfjs-embed pdfjs-wrapper\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen.pdf\">1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen<\/a><a href=\"https:\/\/delphin-consult.de\/friebeismus\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2017\/02\/1987_03_03_kpf-Artikel_REPORT_Technikprognosen.pdf\" class=\"wp-block-file__button\" download>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Technikprognosen als Grundlage f\u00fcr Marketing&#8220; von&nbsp;Klaus P. 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